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Versionskontrolle mit Subversion
Robert Lippert
Das Versionskontrollsystem Subversion ist – zumindest für Open-Source-Projekte – meist das Mittel der Wahl, wenn es um die Verwaltung von Dateien und Verzeichnissen sowie deren Änderungen im Projektalltag geht. Pünktlich zum aktuellen Release 1.6 der Software bringt O'Reilly jetzt auch eine aktualisierte Auflage seines Subversion-Klassikers Versionskontrolle mit Subversion heraus – leider noch über die Vorgängerversion 1.5, was denn auch der größte Kritikpunkt an dem Buch sein darf. Auf der anderen Seite werden in Kapiteln zu den grundlegenden Konzepten der Versionskontrolle, über die Repository-Administration bis hin zur Serverkonfiguration und Ansätzen zur Implementation der Software in eigene Projekte (inklusive Codebeispiele) auch „zeitlose“ Techniken vermittelt, die in gedruckter Form jedem ein praktisches Nachschlagewerk an die Hand geben, der in seinen Projekten auf den Einsatz von Subversion vertraut. Wer sich übrigens nicht mal eben durch das 496 Seiten starke Werk schlagen möchte, findet im Anhang auch einen praktischen Schnelleinstieg in die Software, der kurz auf die Erstellung eines Repositories, dem Codeimport und das Auschecken einer Arbeitskopie eingeht – sozusagen die Quick-and-Dirty-Variante in den Einstieg mit Subversion. Insgesamt eignet sich das Buch damit sowohl für Einsteiger, wie auch für bereits vortgeschrittene Entwickler, die wert auf ein praktisches Nachschlagewerk legen. Erfahrenen Subversion-Anwendern dürften einige Inhalte übrigens bekannt vorkommen – das vorliegende Buch speist sich aus der gesammelten Dokumentation unter http://svnbook.red-bean.com/ und steht komplett unter der Lizenz Creative Commons: Urhebernennung 2.0.


Autor: C. Michael Pilato, Ben Collins-Sussman und Brian W. Fitzpatrick
Verlag: O'Reilly
ISBN: 978-3-89721-897-0

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